Unsere Reise nach Pommern ist zugleich imaginär und visionär.
Es gibt dieses Pommern und es gibt es - wenigstens politisch - nicht.
Abstrahieren wir jedoch von allem Politischen, wird sogleich der Blick frei für
den blauen Himmel, die weißen Wolken und das blaue Meer mit den weißen Segeln
und den weißen Dünen. Alles ist blauweiß - wie die pommerschen Farben, die
nicht in Vergessenheit geraten dürfen.
Otto Lilienthal, Heinrich George, Rudolf Virchow, Wolfgang
Koeppen, Carl Ludwig Schleich, Philipp Otto Runge, Caspar David Friedrich, J.
Nettelbeck, Carl Loewe, Heinrich v. Stephan, Peter van Eyck, Arnold Ruge, Ehm
Welk, Johann Bugenhagen, Hans Delbrück, Hans Fallada, Franz Mehring, Hans Werner
Richter, Ernst Moritz Arndt.
Sie alle waren Pommern.
Und Leon Jessel (“Schwarzwaldmädel”) kam nicht aus dem Schwarzwald. Er war ein
Pommer aus Stettin!
Pommernlied: Wenn in stiller Stunde Träume mich umwehn, bringen frohe Kunde Geister, ungesehn, reden von dem Lande meiner Heimat mir, hellem Meeresstrande, düsterm Waldrevier
